Blutegeltherapie

 

Der Gedanke an einen Blutegel hat im ersten Augenblick etwas Abschreckendes. Bei näherer Betrachtung handelt es sich aber um ein besonderes Tier, das kranken Menschen und Tieren von großem Nutzen sein kann.

Von den mehr als 600 Egelarten weltweit ist aber nur einer therapeutisch verwendbar: der Hirudo medicinalis.

Dieser Blutegel kann bei vielen lokalen, entzündlichen Erkrankungen sowie bei Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt werden.

Beim Biss des Egels wird der hochwirksame Speichel (Saliva) abgegeben. Dieser Speichel enthält verschiedene Stoffe, die für die therapeutische Wirkung mit verantwortlich sind.

Eine Blutegelbehandlung verträgt sich gut mit anderen Therapieformen und kann begleitend oder auch als alleinige Therapie eingesetzt werden. Dies ist abhängig von der jeweiligen Erkrankung.

Auch werden innere Organe wie Herz, Leber und Niere nicht belastet, sodass eine Blutegeltherapie auch bei älteren Tieren angewendet werden kann.

 

Egelbehandlung

Die Saugzeit eines Egels beträgt zwischen 20 und 60 min; in seltenen Fällen auch bis zu 2 Stunden.

Das „Andocken“ des Egels ist ungefähr mit dem Stich einer Mücke zu vergleichen. Das eigentliche Saugen ist schmerzfrei. Oft schlafen die zu behandelnden Tiere während des Saugvorgangs ein oder dösen vor sich hin.

Ein Blutegel saugt (je nach Größe) 20-40 ml Blut. Ist der Egel gesättigt, lässt er sich von allein fallen.

Durch die Wunde fließt etwa die bleiche Menge beim Nachbluten ab. Das Nachbluten der Wunde ist erwünscht und sollte nicht durch Abbinden der Wunde verhindert werden.

  

Sollten sie weitere Informationen wünschen oder einen Termin vereinbaren wollen, rufen Sie mich an oder schreiben mir eine E-Mail.

 

 

Um den gesetzlichen Anforderungen zu genügen, gebe ich folgende Hinweise:

Die Blutegeltherapie ist wissenschaftlich umstritten und wird von der Schulmedizin in Teilen nicht anerkannt. Sie ersetzt nicht eine eventuell notwendige Behandlung durch den Tierarzt.