Gehorsamstraining/ Welpenfrüherziehung

 

Ihr Hund...

  • zerrt an der Leine?
  • springt Ihren Besuch an?
  • kommt nicht, wenn Sie ihn rufen und ist auf Spaziergängen unkontrollierbar?
  • kann in der Hundeschule alles; zu Hause scheint er aber taub zu sein?
  • hört nur, wenn er will?

Oftmals ist es so, dass Ihr Hund auf dem Hundeplatz zwar „Sitz“ und „Komm“ lernt, außerhalb des Platzes aber scheinbar alles vergessen hat. Denn Hunde verknüpfen Orte und Situationen immer gleichzeitig mit dem Kommando. Wenn Sie also möchten, dass Ihr Hund Ihnen im Alltag besser gehorcht, müssen Sie dies auch im Alltag üben.

Genau diesen Vorteil bietet das individuelle Einzeltraining bei Ihnen zu Hause. Es findet unter realen Bedingungen statt. Sie und ihr Hund lernen dort, wo Sie das gelernte später brauchen - bei Ihnen im Alltag.

Auf dem Spaziergang und bei Ihnen zu Hause, werden die Übungen in Ihren Tagesablauf integriert, um ihnen so die selbstständige Erziehung Ihres Hundes zu ermöglichen.

Im Gegensatz zum Gruppentraining kann hier auch auf besondere Wünsche des Besitzers eingegangen werden.

Auch bereits vorhandenes Problemverhalten wird angesprochen und eine Lösung erarbeitet. Lesen sie hierzu bitte die Seite“ Verhaltenstherapie Hund“.

 

Grundsätzliches zum Training

Das Training basiert auf positiver Verstärkung, d.h. erwünschtes Verhalten wird belohnt anstatt unerwünschtes zu bestrafen.

Die Inhalte der Ausbildung werden immer individuell, abhängig vom Ausbildungsstand des Hundes und den persönlichen Anliegen und Wünschen des Besitzers gestaltet.

Kenntnisse über das Wesen des Hundes, sein normales hundliches Verhalten, seine Körpersprache sowie über das Lernverhalten werden beim Einzeltraining selbstverständlich ebenfalls vermittelt und auf Wunsch schriftlich ergänzt.

 

Welpenfrüherziehung

Mit der Erziehung Ihres Welpen sollte Sie so schnell wie möglich beginnen.

Bereits der Welpe kann und muss einzelne Signale erlernen. Warten Sie nicht erst einige Wochen oder Monate ab, bevor sie mit dem Training beginnen. Ihr Welpe lernt ansonsten nämlich nur Dinge, die sie eigentlich nicht möchten, denn Lernen geschieht immer.

Erlauben Sie ihrem Welpen nichts, was sie ihm als erwachsenem Hund verbieten würden.

Nutzen Sie statt dessen, z.B. das natürlich Folgeverhalten ihres Welpen aus, um ihm von Anfang an eine gute Leinenführigkeit zu vermitteln. Das erspart Ihnen später mühevolle Umerziehung.

Durch frühzeitige Erziehung können Sie die Wahrscheinlichkeit von später auftretendem Problemverhalten erheblich verringern.

Ihr Welpe wird lernen,

  • Ihre Einrichtung nicht zu zerbeißen
  • Ihren Besuch nicht anzuspringen
  • nicht zu jedem Fremden (hin) zu laufen
  • Grundkommandos wie Sitz, Platz und Komm
  • lockeres an der Leine gehen
  • sich gerne anfassen zu lassen
  • dass sich nicht immer alles um ihn dreht (so wird er lernen, auch mal Frust zu ertragen)

Welpeneinzeltraining beinhaltet außerdem:

  • Das Erlernen von ruhiger Kontaktaufnahme zu anderen Hunden
  • Die Gewöhnung an verschiedenste Umweltreize
  • Die Gewöhnung an Jogger und Radfahrer
  • Das Erlernen der Stubenreinrein (sofern hier noch Probleme bestehen sollten)
  • Die Vermittlung von Wissen, dass speziell im Umgang mit Welpen erforderlich ist

 

Ist eine Welpengruppe nicht besser?

Das lässt sich so pauschal nicht sagen.

Natürlich ist es wichtig, dass ein Welpe Kontakt zu anderen Hunden erhält. Dies sollten aber nicht nur andere Welpen sein. Denn Ihr Welpe muss ja schließlich auch lernen, sich erwachsenen Hunden gegenüber angemessen zu verhalten. Denn auch ein Welpe darf sich nicht alles erlauben. Der viel zitierte Welpenschutz gilt leider nur innerhalb des eigenen Rudels und so manch aggressiver Hund wurde als Welpe selber von erwachsenen Hunden gebissen.

Oft genug erlernen Welpen in einer Welpenspielgruppe auch erst ihr ungestümes Verhalten gegenüber anderen Hunden.

Sollten Sie eine Welpenspielgruppe besuchen wollen, achten Sie bitte in jedem Fall darauf, dass nicht einzelne Welpen zum Prügelknaben der Gruppe werden.